Antiterror Compliance-Check

Was ist das und muss man den anwenden?

Zwingend, denn diese Verordnung der EU (2580-2001) und 881-2002, 753-2011, setzt die Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Bekämpfung von Terroristen um. Diese besagt, dass mit auf den Sanktionslisten stehenden Personen, Organisationen oder Firmen kein wirtschaftlicher Kontakt jeglicher Art geführt werden darf, um diese finanziell "auszutrocknen".

Der Verfasser dieses Textes hat sich bereits 2005, zusammen mit einem Software-Partner als einer der Ersten in Deutschland damit beschäftigt, eine automatisierte IT-Lösung über alle Sanktionslisten weltweit zu programmieren, um der VO gerecht zu werden. Auf diversen Veranstaltungen u.a. beim Verein Hamburger Spediteure klärte er die Kollegen über die Tragweite und Pflicht auf und verwies zugleich auf die Chance, eine neue Leistungsart pro Shipment generieren zu können. Handeln Sie als "Transport-Architekt" gewissenhaft, denn Unwissenheit schützt Sie nicht, wie es einem großen Spediteur aus Österreich passierte, der selbst dadurch auf eine Liste geriet und erhebliche Schwierigkeiten mit der Sanktion über Wochen hatte und seine Verkehre fast zum Erliegen kamen. AEO zertifizierte oder anstrebende Firmen müssen ohnehin ihre Maßnahmen zur Umsetzung der VO dem Hauptzollamt darlegen. Die Geschäftsführung muss für die Anwendung der VO sorgen und haftet bei Nichtbeachtung persönlich, da dadurch eine Straftat (§34 AWG) vorliegt. Übrigens Compliance beginnt im eigenen Unternehmen.

Mittlerweile gibt es diverse Apps sowie Online-Portale zu stark deferierenden Preisen und Komfort. Durch CIK erhalten Sie den passenden Partner für Ihren Compliance-Check.
(gez. Dirk Kowalewski)

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